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Ziff Zoff
Frühjahrsputz, das muss sein! Auch im Spielezimmer! Abstauben, die Schachteln gerade richten, unter dem Kasten verschiedenes hervorholen, Würfel, Spielfiguren, eine kleine Schachtel, nicht größer als eine Packung Zigaretten. Können aber keine sein, denn man raucht ja nicht.
"Ziff Zoff" ist darauf zu lesen und ein kleiner schwarzer Teufel grinst einen an. Seltsam, nie gesehen dieses Spiel, nie gespielt, wie auch, wenn es unter dem Kasten ... Frühjahrsputz wird, nicht ungern, unterbrochen. Wichtigeres liegt an. Nur 16 Karten gibt es, zwei gläserne Spielsteine, eingewickelt in Papier und eine kleine Laufbahn. Höchst seltsam! Ach ja und eine Spielanleitung. Für das Spielmaterial? Jeder der beiden Spieler erhält acht Karten, die eine Ziffer zwischen 1 und 6 oder ein Teufelchen zeigen. Damit soll, so liest man, ein Wettrennen ausgeknobelt werden. Beide spielen verdeckt eine Karte, enthüllen und wer die höhere Zahl gespielt hat, darf die Differenz ziehen. Wurde aber ein Teufelchen gespielt, passiert nichts. Das soll's gewesen sein? Ratlosigkeit! Schnell den Sohn vom Computer wegholen, es muss was ausprobiert werden. Erklären und die Sechs ausspielen, weil er wird sicher ... das Teufelchen! Was soll das!? Und einige Runden später, lachender, sich diebisch freuender Sohn, weit vorne, ausgeknobelt den Vater, nach allen Regeln der Kunst! "Ein Super-Spiel!" jubelt er und ein "Mhm j..." grummelt der Vater vor sich hin. "Besser als der Frühjahrsputz auf alle Fälle ..." und verliert auch noch die nächsten beiden Partien. "Ziff-Zoff" von Jacques Zeimet, Drei Magier Spiele, für 2 Spieler ab 8 Jahren. (Helmut Wresnik, Neue Kärntner Tageszeitung vom 30 April 1999)
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